Herzlich willkommen auf unserer Website!

Auf den folgenden Seiten finden Sie viele nützliche Informationen zu unserer Praxis und rund um Ihre Gesundheit. Informieren Sie sich! Wir stehen Ihnen gerne auch persönlich für Ihre Anliegen zur Verfügung.


Unsere Ferien 2017:

Herbstferien: 29. September mittags bis 18. Oktober 2017

An folgen Samstagen ist die Praxis geschlossen:

11. November 2017

 


Gesundheitspolitik

Nehmen wir die Politiker in die Verantwortung!

Wenn Sie Politiker kennen, nehmen Sie sie in die Verantwortung für unser Gesundheitswesen. Helfen Sie mit, dass unser Gesundheitswesen nicht demontiert sondern weiter entwickelt wird.

Worum geht es? Seit Jahrzehnten wird nicht Gesundheitspolitik betrieben sondern nur Prämienpolitik, d. h. die Politikerinnen und Politiker wollen nur Geld sparen auf Kosten der Apotheker, der Spitäler, Physiotherapeuten, Spitex usw. und der Ärzte. Es wird dabei in Kauf genommen, dass schon heute (und immer mehr auch in der Zukunft) Leistungen nicht mehr erbracht werden, weil diese nicht mehr kostendeckend abgerechnet werden können. Wir kennen dieses Problem auch bei den Medikamenten: einzelne Medikamente (z. B. Colchizin) sind aufgrund des Preisdruckes in der Schweiz nicht mehr erhältlich. Der schweizweite Hausärztemangel ist diesbezüglich ein ernstes, gut wahr zu nehmendes Symptom.

Die Politiker müssen endlich Nägel mit Köpfen machen und die unwichtigen Leistungen beschränken!

Wir müssen von den Politikerinnen und Politikern verlangen, dass sie entscheiden, welche Leistungen, Operationen und Medikamente in der Schweiz noch bezahlt werden und welche nicht. Dabei müssen sie wahrscheinlich die Hilfe der Gesundheitsfachleute in Anspruch nehmen und in verschiedenen Kommissionen die Richtlinien erarbeiten. Nur so können wir uns auch in Zukunft ein qualitativ hochstehendes, gutes, sozial gerechtes und finanzierbares Gesundheitswesen leisten.

Wenn es so weiter geht wie bisher und der Bundesrat willkürliche Tarifeingriffe vornimmt, müssen wir befürchten, dass auch in der Schweiz ein Globalbudget eingeführt wird. Dies würde dann u. a. folgende Auswirkungen haben: aufgrund des ansteigenden Preisdruckes könnten die Qualitätskriterien nicht mehr eingehalten werden, der Zeitdruck würde steigen und die Zeit, die noch zur Verfügung stünde, würde pro Patientin immer kürzer. In den Wartezimmern würden zuerst die Menschen mit Zusatzversicherung in der Sprechstunde behandelt werden und die anderen müssten stundenlang warten, wie dies in Deutschland bereits der Fall ist. In Deutschland gibt es auch bereits sehr viele Arztpraxen, die im Sommer oder im Herbst drei Monate schliessen, weil das Budget aufgebraucht ist und die Praxen nichts mehr verdienen können. Da sind Ferien das kleinere Übel! In den deutschen Spitälern ist es ähnlich.

Ohne Hausärzte wird alles noch viel schneller viel teurer!

Wir Hausärztinnen und -ärzte dienen Ihnen als Navigatoren in Gesundheitsdschungel und sind Ihre Spezialisten für alle Fälle. Wir können Sie vor Unnötigem oder Doppelspurigkeiten bewahren und behalten den Gesamtüberblick für Sie. Folgende Studie (wie viele weitere) zeigt, dass eine kontinuierliche und konstante Patienten-Arztbeziehung am effektivsten und kostengünstigsten ist: 

Barker I, Steventon A, Deeny SR. Association between continuity of care in general practice and hospital admissions for ambulatory care sensitive conditions: cross sectional study of routinely collected, person level data. BMJ 2017 (1. Februar); 356: j84 

Die immer mehr fehlende Kontinuität ist ein Nachteil der Spitäler, Spezialisten und leider auch der Gruppenpraxen, kann aber mit gutem Willen in einem gewissen Rahmen korrigiert werden.

 


Arzt oder Ärztin gesucht

Ich habe viel zu viel zu tun und wäre froh um eine Kollegin oder einen Kollegen, welche/r mich unterstützen würde ab 30 - 100%. Bitte melden Sie sich für weitere Informationen!

Sind Sie eine Ärztin oder ein Arzt welche/r in den nächsten Jahren eine moderne Praxis übernehmen möchte, ev. zusammen mit weiteren Kolleginnen / Kollegen? Melden Sie sich!  (Bitte keine Kontakte durch Firmen im Praxenmarkt)


August 2017:

Der Abbau im Gesundheitswesen auf Ihre Kosten beginnt: Ein wesentlicher Vorschlag in der bundesrätlichen Verordnung zur Revision des TARMED 2017 ist die Reduktion der Konsultationszeit auf maximal 20 Minuten pro Mal, d. h. die Sprechstunde darf bei Ihnen höchstens 20 Minuten dauern. Meine Erfahrung in den bald 30 Jahren Praxis hat gezeigt, dass eine 30 Minuten-Konsultation fast immer mehr bringt, als zwei Konsultationen von 20 Minuten an verschiedenen Tagen, so dass allein diese Änderung einen Teuerungsschub auslösen wird. Ich hoffe, dies wird wieder korrigiert!


Sommer 2017:

VAXXED ist ein Film, der in einigen Kinos gezeigt wird und von Impfgegnern stammt. Er ist ein typisches Beispiel von massiven "Fakes" durch inkompetente Menschen. Der Grund, warum Andrew Wakefield diesen Film drehte, ist mir schleierhaft. Ist es wegen des Geldes von Kreationisten oder anderen fanatischen Gruppen? Menschenverachtung oder Rache? Jedenfalls wurde Andrew Wakefield seine Zulassung als Arzt in England wegen massiver ethischer Verfehlungen und Entgegennahme von verdeckten Honoraren entzogen. Seine im Lancet (man staune über die Qualität der Fälschungen) veröffentlichte Studie musste er in der Zwischenzeit zurückziehen. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der MMR - Impfung und Autismus. https://www.skeptiker.ch/vaxxed-schweiz/

In Deutschland ist am 22.5.2017 eine 37 jährige Frau an Masern verstorben, die nur einmal geimpft war, 2015 verstarb ein Mädchen, ungeimpft, ebenfalls in Deutschland. Dank der guten Durchimpfung und der Vernunft der meisten Menschen ist die Sterberate an Masern in den entwickleten Ländern sehr niedrig und in den letzten Jahren gab es in der Schweiz keine Todesfälle an Masern. Für alle Menschen ab Jahrgang 1964 ist empfohlen, dass sie sich zweimal gegen Masern, Mumps und Röteln impfen lassen.


Herbst 2017:

Haben Sie Asthma oder sind Sie herzkrank? Haben Sie ein Kind mit chronischen Krankheiten? Sind Sie über 65 Jahre alt? Arbeiten Sie privat, im Spital oder im Altersheim mit Menschen? Wenn Sie eine der Fragen mit Ja beantworten: Impfen Sie sich jährlich im Herbst gegen Grippe.