Herzlich willkommen auf unserer Website!

Auf den folgenden Seiten finden Sie viele nützliche Informationen zu unserer Praxis und rund um Ihre Gesundheit. Informieren Sie sich! Wir stehen Ihnen gerne auch persönlich für Ihre Anliegen zur Verfügung.


Praxisübergabe

Liebe Patientinnen und Patienten, sehr geehrte Damen und Herren,

Ich, Urs Schneeberger, arbeite noch bis Ende August 2022 in meiner Praxis und gehe dann in Pension. Ich danke Ihnen allen für die Treue zu meiner Praxis in den vergangenen 35 Jahren und der Gemeinde Niederönz für die jahrelange, tolle und unkomplizierte Zusammenarbeit!

Ich freue mich, Ihnen mitzuteilen, dass Frau Dr. med. Anna Meister ab 1. September 2022 meine Praxis übernehmen und als Hausärztin weiter führen wird. Ihre medizinischen Akten bleiben hier in der Praxis. Sie können diese aber - nach Voranmeldung - verlangen oder abholen.

Entgegen früherer Ankündigungen an dieser Stelle oder in Inseraten, wird Frau Dr. Marisa Bürki ab 1. September 2022 nicht mehr in dieser Praxis arbeiten.


Corona? rufen Sie die Hotline des BAG an: +41 58 463 00 00

Weitere Informationen: BAG zu Coronavirus

Fragen zu Ihren Kindern bezüglich Corona (in 4 Sprachen): Corona Bambini

Unsere Ferien:

Urs Schneeberger: 16. Juli bis 1. August 2022

Anna Meister: 16. Juli bis 15. August 2022

Offene Samstage:

25. Juni, 9. Juli  (Stand 21.3.22)


Gesundheitspolitik


Einführung des Globalbudgets?

In der unten folgenden Pressemitteilung vom 16.3.2022 geht es um nichts weniger als die Einführung des Globalbudgets im schweizerischen Gesundheitswesen.

Die Folgen kurz und knapp geschildert:

In Deutschland, welches seit bald 20 Jahren das Globalbudget kennt, hat sich dieses nicht bewährt und es wird über die Abschaffung diskutiert.

Medienmitteilung – Bern, 16. März 2022
Nein zu Kostenzielen im Gesundheitswesen

Sichere Patientenversorgung nicht aufs Spiel setzen

Das Parlament berät derzeit die Kostenbremse-Initiative der Mitte sowie den indirekten Gegenvorschlag (Zielvorgaben). Dabei geht es um verbindliche Kostenziele, sprich Kostenobergrenzen im Gesundheitswesen. Heute haben alle Menschen in der Schweiz einen weitgehend uneingeschränkten Zugang zur medizinischen Behandlung. Kostenziele würden dies abschaffen.
Die Folge wäre eine Verschlechterung der medizinischen Grundversorgung und birgt das Risiko einer Unter- und Fehlversorgung. Eine solche Entwicklung lehnen FMH, economiesuisse, curafutura, und scienceindustries ab.

Die Verbände FMH, economiesuisse, curafutura, und scienceindustries haben am Dienstag Parlamentarier und Interessierte über Ihre Position zu den Kostenzielen informiert und sich über dieses wichtige Thema ausgetauscht.
Das Eidgenössische Departement des Innern möchte die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen mit verschiedenen Massnahmen dämpfen. Dabei ist von zentraler Bedeutung, dass politische Regulierungsmassnahmen vorsichtig abgewogen werden. Die medizinische Versorgung aller Patientinnen und Patienten in der Schweiz soll nicht durch Experimente aufs Spiel gesetzt werden.

Zielvorgaben gefährden solidarisch finanzierte Patientenversorgung

Zielvorgaben bedeuten, dass ein «gerechtfertigtes Wachstum» für das Gesundheitswesen im Voraus festgelegt wird. Das Erstellen, Prüfen und Verwalten der Zielvorgaben führt zu einer immensen Zunahme an Verwaltungsaufwand. Dieser schafft hohe Kosten ohne Mehrwert für die Patientinnen und Patienten.
Bei einer Überschreitung der Zielvorgaben, wird korrigierend eingegriffen. Zielvorgaben sind jedoch rein quantitativ und treffen somit alle Leistungen und Leistungserbringer eines Kostenblocks. Die Korrekturmassnahmen würden zu einer Einschränkung der bewährten solidarisch finanzierten medizinischen Versorgung für alle führen.

Innovation würde verhindert, dafür Zwei-Klassen-Medizin geschaffen

Kostengrenzen beschränken zudem den Zugang zu medizinischem Fortschritt und verhindern Innovation. Mit Zielvorgaben, Kostenobergrenzen und Globalbudgets wird die Patientenversorgung verschlechtert. Es wird eine Zwei-Klassen-Medizin geschaffen. Konkret kann sich ein Teil der Patientinnen und Patienten die uneingeschränkte medizinische Grundversorgung über private Zusatzversicherungen weiterhin finanzieren. Jene, die das nicht können, müssen auf die aus medizinischer Sicht optimale Behandlung verzichten oder länger auf sie warten.

Anspruch der Versicherten soll berücksichtigt werden

Krankheiten verursachen neben den direkten finanziellen Kosten für medizinische Behandlungen auch gesellschaftliche Kosten und Belastungen, wie erhöhte Mortalität und Morbidität und verlorene Arbeitszeit bei Patienten und Angehörigen. Viele dieser nicht beachteten Kosten tragen die Patienten direkt, einige aber auch die Volkswirtschaft als Ganzes. Wenn die direkten medizinischen Kosten gedeckelt werden, verursacht dies höhere Kosten in diesen anderen Bereichen.

Es gibt richtige Massnahmen zur Kostendämpfung, die einen breiten Konsens haben und die Patientenversorgung nicht einschränken. Zu nennen wären dabei zum Beispiel die einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen (EFAS). Wichtig ist auch die Stärkung der kostengünstigen ambulanten Praxismedizin und der integrierten Versorgung. Ein zentraler Pfeiler dafür ist ein ausgewogener und zeitgemässer ambulanter Arzttarif. Mit dem TARDOC liegt seit langem ein Vorschlag auf dem Tisch. Auch tut eine raschere Aufnahme von innovativen Therapien in den Vergütungslisten Not. Mit neuen Preismodellen können solche den Patientinnen und Patienten schneller zur Verfügung gestellt werden.

Auskunft:

Charlotte Schweizer, Leiterin Kommunikation FMH, 031 359 11 50, kommunikation@fmh.ch
Fridolin Marty, Leiter Gesundheitspolitik economiesuisse, 079 257 47 86, fridolin.marty@economiesuisse.ch
Simone Hinnen, Leiterin Kommunikation curafutura, 076 373 79 74, simone.hinnen@curafutura.ch
Pia Guggenbühl, Leiterin Public Affairs & Kommunikation scienceindustries, 079 566 60 10, pia.guggenbuehl@scienceindustries.ch

FMH – Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte, Elfenstrasse 18, Postfach 300, 3015 Bern, 031 359 11 11, info@fmh.ch
economiesuisse – Verband der Schweizer Unternehmen, Hegibachstrasse 47, 8032 Zürich, 031 311 62 96, info@economiesuisse.ch
curafutura – Die innovativen Krankenversicherer, Gutenbergstrasse 14, 3011 Bern, 031 310 01 80, info@curafutura.ch
scienceindustries – Wirtschaftsverband Chemie Pharma Life Sciences, Nordstrasse 15, 8021 Zürich, 044 368 17 11, info@scienceindustries.ch

 

Gefährlicher Eingriff ins Gesundheitswesen muss verhindert werden

Am 28.02.22 hat der Nationalrat den zweiten Teil des ersten Kostendämpfungspakets beraten. Dieser enthält eine Massnahme über die Kostensteuerung durch die Tarifpartner, welche für die gute solidarisch finanzierte Patientenversorgung in der Schweiz gravierende Folgen haben könnte. In Artikel 47c der Gesetzesvorlage ist festgehalten, dass die Tarifpartner korrigierende Massnahmen ergreifen müssen, wenn die Kostenentwicklung in einem Jahr nicht so verläuft, wie im Voraus politisch festgelegt. Der Artikel war im Dezember 2021 bereits aus der Vorlage gestrichen worden. Aufgrund eines Rückkommens beider Kommissionen musste der Nationalrat nun nochmals über den Artikel beraten und hat leider mit einer Mehrheit entschieden, den Artikel nicht zu streichen. Es ist zu hoffen, dass die schädlichen Konsequenzen in der weiteren Beratung erkannt werden und der Artikel im Ständerat nicht mehrheitsfähig ist.

Um die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen zu dämpfen, hat das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) verschiedene Massnahmen in die Beratung gegeben. Wichtig ist dabei, dass Massnahmen vorsichtig abgewogen werden, um die gute Patientenversorgung in der Schweiz nicht zu schädigen. Dies ist umso wichtiger, als nicht die Kostenentwicklung, sondern die Prämienentwicklung in den letzten Jahren besorgniserregend war.

Gute solidarisch finanzierte Patientenversorgung muss erhalten bleiben
Der zweite Teil des ersten Kostendämpfungspakets enthält eine Massnahme zur Steuerung der Kosten durch die Tarifpartner. Artikel 47c der Gesetzesvorlage verlangt, dass ein «gerechtfertigtes Wachstum» im Gesundheitswesen festgelegt wird. Wird dieses überschritten, so müssten sich die Tarifpartner auf lineare Kürzungen, Rückzahlungen oder degressive Tarife einigen, um das Kostendämpfungsziel zu erreichen. Damit würden sach- und betriebswirtschaftlich korrekte Tarife, die vom Bundesrat genehmigt sind, willkürlich gekürzt. Ziel des Artikels ist, dass Ärztinnen und Ärzte mit finanziellen Sanktionen davon abgehalten werden, medizinische Leistungen über eine vorab festgelegte Kostengrenze hinaus weiter zu erbringen. Diese Massnahme hätte eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung zur Folge, da sie unterschiedslos alle medizinischen Leistungen trifft und zu einer Einschränkung der guten solidarisch finanzierten medizinischen Versorgung für alle führt. Diese Einschränkung des gesetzlichen Anspruchs der Versicherten auf medizinische Behandlungen würde alle Patientinnen und Patienten treffen, insbesondere aber finanziell schwächer gestellte und mehrfach Erkrankte. Heute ist die uneingeschränkte medizinische Behandlung im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung per Gesetz allen Menschen in der Schweiz zugesichert. Es ist zu hoffen, dass im weiteren parlamentarischen Prozess verhindert wird, dass Artikel 47c das Sozialziel gefährdet und das Versicherungsprinzip in der Verfassung verletzt, um auch in Zukunft allen Versicherten die für ihre Gesundheit notwendige Behandlung zu ermöglichen.

Neue Massnahmen zuerst evaluieren, bevor man tiefgreifende neue Eingriffe beschliesst
Erst gerade wurden Steuerungsmassnahmen zur Kostendämpfung und Sicherung der Behandlungsqualität im Krankenversicherungsgesetz verankert. Dies ist einerseits der Qualitätsartikel 58 KVG und die Zulassungsbeschränkung der ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte. Ersterer verhindert Fehl- und Überversorgung durch Qualitätsvorgaben, letzterer legt unter anderem Höchstzahlen für Ärztinnen und Ärzte fest. Die Massnahmen sind noch nicht umgesetzt und ihre Wirkung kann noch nicht evaluiert werden. Es ist dringend angezeigt, dass zuerst Erfahrungswerte abgewartet und ausgewertet werden, bevor man neue und zudem tiefgreifende Eingriffe ins Gesundheitswesen vornimmt.

Sinnvolle Kostendämpfungsmassnahmen fördern und vorantreiben
Es gibt bessere Massnahmen zur Kostendämpfung, die einen breiten Konsens haben und die Patientenversorgung nicht einschränken. So ist die einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen EFAS in der Beratung im Parlament bereits weit fortgeschritten. Die Vorlage verspricht deutlich höheres Sparpotential als die Vorlagen zur Budgetierung und wird von einer überwältigenden Mehrheit der Akteure im Gesundheitswesen unterstützt. Mit EFAS würde nicht nur die Verlagerung von stationären zu ambulanten Behandlungen gefördert, sondern auch die interprofessionelle Zusammenarbeit. Daraus resultieren Ersparnisse, direkt den Versicherten zugutekommen. Heute besteht ein bedeutender Fehlanreiz zu Gunsten teurer und belastender Spitalbehandlungen, weil ambulante Behandlungen voll über die Prämien finanziert werden, während stationäre Leistungen über die Steuern mitfinanziert werden.

Weiter setzt sich die FMH für die Reduktion von administrativen Arbeiten ein, welche den Patientinnen und Patienten nicht zugutekommen. Wichtig ist auch die Stärkung der kostengünstigen ambulanten Praxismedizin. Ein zentraler Pfeiler dafür ist ein adäquater ausgewogener und zeitgemässer ambulanter Arzttarif. Mit dem TARDOC liegt ein solcher zur Genehmigung durch den Bundesrat  bereits vor.

Auskunft:
Charlotte Schweizer, Leiterin Abteilung Kommunikation
Tel. 031 / 359 11 50, E-Mail: kommunikation@fmh.ch

 

Tabakwerbung einschränken: Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben zu einem JA zum Schutz der Kinder vor dem Rauchen.

Die Schweiz hat schwächste Gesetze zur Einschränkung der Produktion von Tabakwaren und des Tabakkonsums. Daher erfolgt mehr als die Hälfte der weltweiten Zigarettenproduktion in der Schweiz. Ein grosser Teil der Umweltverschmutzung mit Plastik geschieht durch die Kunststoffverpackungen der Zigaretten und vor allem durch die Filter der achtlos weggeworfenen Zigaretten-Kippen.

Februar 2022

Aktuell wird über Sparmassnahmen bei den Generika diskutiert, weil sie in der Schweiz doppelt so teuer seien wie im Ausland. Leider wird dabei nicht berücksichtigt, dass die Schweiz ein verschwindend kleiner Markt ist für die Pharmaindustrie (nicht im Prozent- sondern im Promillebereich weltweit) und wir in den letzten Monaten damit kämpfen, dass viele Generika nicht rechtzeitig erhältlich sind, womit bei wichtigen Substanzen dauernde Wechsel auf andere Marken erfolgen müssen und einzelne Substanzen sogar während Monaten nicht erhältlich sind. Dies bedeutet für Apotheken, Spitäler und Ärzte mit Praxisapotheke einen enormen, zeitlichen Mehraufwand und ist speziell für ältere Patienten auch sehr verwirrend und gefährlich. Statt noch mehr auf den Preis zu drücken und die Generikahersteller zu verärgern, sollte zuerst endlich die Verfügbarkeit verbessert werden!


Herbst 2022:

Haben Sie Asthma oder sind Sie herzkrank? Haben Sie ein Kind mit chronischen Krankheiten? Sind Sie über 65 Jahre alt? Arbeiten Sie privat, im Spital oder im Altersheim mit Menschen? Wenn Sie eine der Fragen mit Ja beantworten: Impfen Sie sich jährlich im Herbst gegen Grippe.