Herzlich willkommen auf unserer Website!

Auf den folgenden Seiten finden Sie viele nützliche Informationen zu unserer Praxis und rund um Ihre Gesundheit. Informieren Sie sich! Wir stehen Ihnen gerne auch persönlich für Ihre Anliegen zur Verfügung.


Coronaimpfung

20. April 2021: Patient*Innen aus unserer Praxis, die sich explizit bei uns gegen Corona impfen lassen möchten, werden genötigt, ins Impfzentrum zu gehen! Es werden ihnen zwei Termine verordnet! Auf Nachfrage erhalten sie die Antwort, die Hausärzte bekämen keinen Impfstoff! Wir klären dies ab und halten Sie hier auf dem Laufenden! Wir haben jedenfalls grössere Mengen Impfstoff bestellt.

14. April 2021: Nun haben wir 20 Dosen Impfstoff erhalten, ist doch ein Anfang! Ob Sie im Impfzentrum Langenthal oder im Kornhaus Herzogenbuchsee oder in unserer Praxis impfen möchten: Registrieren Sie sich in jedem Fall über das Impfportal der Kantone. Wählen Sie den Impfort Hausarzt aus, wenn Sie nicht ins Impfzentrum Langenthal möchten. Dies ist per Internet oder auch per Telefon möglich. Senden Sie uns anschliessend ein eMail oder rufen Sie an, damit wir Sie auf unsere Impfliste nehmen können. In der Region Herzogenbuchsee-Oenz und Umgebung werden wir im Kornhaus Herzogenbuchsee Impftermine anbieten, zusammen mit den Praxen in Herzogenbuchsee. Wir werden von der Gemeinde Herzogenbuchsee und dem Kreuz Herzogenbuchsee dabei tatkräftig personell und administrativ unterstützt! Vielen Dank!

Neuigkeiten

Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass Frau Dr. Marisa Bürki und Frau Dr. Anna Meister im Sommer 2022 die Praxis von Dr. Schneeberger übernehmen werden.

Frau Dr. Anna Meister hat ihre Arbeit bereits in Teilzeit aufgenommen und kann ab sofort neue Patientinnen und Patienten im Gesundheitszentrum Oenz aufnehmen.


Coronavirus - kommen Sie nicht in die Praxis!

Wenn Sie denken, Sie könnten das Coronavirus erwischt haben: rufen Sie uns an aber kommen Sie nicht in die Praxis.

Oder rufen Sie die Hotline des BAG an: +41 58 463 00 00

Weitere Informationen: BAG zu Coronavirus

Fragen zu Ihren Kindern bezüglich Corona (in 4 Sprachen): Corona Bambini

Unsere Ferien:

5. - 20. Juni 2021 Dr. Urs Schneeberger

Geschlossene Samstage:

1., 8. und 15. Mai


Gesundheitspolitik

Frühling 2021

Kostendämpfung nicht zulasten der Patienten umsetzen

Zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen hat der Bundesrat zwei Massnahmenpakete verabschiedet. Gerade hat die Beratung des zweiten Teils des ersten Kostendämpfungspakets begonnen. Dieser Teil enthält unter anderem Massnahmen zur Steuerung der Kosten, ein Referenzpreissystem für Medikamente und eine Verpflichtung für die Leistungserbringer, Patientinnen und Patienten eine Kopie der Leistungsabrechnung zuzustellen. Die FMH begrüsst nur Kostendämpfungsmassnahmen, welche die gute medizinische Patientenversorgung in der Schweiz nicht gefährden. Daher begrüsst die FMH die Zustellung der Rechnungskopie. Dass die Tarifpartner im Voraus definieren sollen, welche Menge an medizinischen Leistungen im folgenden Jahr gerechtfertigt sein soll, lehnt die FMH ab, weil es für Patientinnen und Patienten medizinische Behandlungen einschränkt, auf die sie laut Krankenversicherungsgesetz Anspruch haben.

Die Gesundheitskommission des Ständerates ist einstimmig auf die zweite Hälfte des ersten Kostendämpfungspakets eingetreten. Dieses Paket enthält Massnahmen, welche für Patientinnen und Patienten folgenschwere Konsequenzen haben.

Massnahmen der Tarifpartner zur Steuerung der Kosten
Der zweite Teil des ersten Kostendämpfungspakets sieht vor, dass die Tarifpartner im Voraus eine gerechtfertigte Mengen- und Kostenentwicklung der medizinischen Leistungen festlegen müssen. Übersteigt das Mengen- oder Kostenwachstum diese im Voraus festgelegte Grenze, müssten die Tarifpartner korrigierend eingreifen, indem sie Anpassungen in der Tarifierung, also den Preisen von medizinischen Leistungen vornehmen oder Rückvergütungen vorsehen. Medizinische Leistungen müssen per Gesetz wirtschaftlich vergütet werden, sie dürfen also keine ungerechtfertigten Kosten verursachen. Kürzt man die Tarifierung, wären die Leistungen also nicht mehr wirtschaftlich kostendeckend vergütet mit dem Ziel, dass weniger Leistungen erbracht werden. Für Patientinnen und Patienten heisst dies, dass die medizinischen Leistungen, die ihnen per Krankenversicherungsgesetz zustehen, ihnen ab dem Überschreiten einer vordefinierten Limite nicht mehr zu denselben Konditionen vergütet werden. Die Konsequenz wäre eine Verschlechterung der Patientenversorgung und eine Zwei-Klassen-Medizin mit zunehmend privater Finanzierung.

Referenzpreissystem für Medikamente
Die Idee des Referenzpreissystems ist, dass das Bundesamt für Gesundheit (BAG) festlegen soll, wieviel die Versicherer maximal für patentabgelaufene Arzneimittel oder Generika mit demselben Wirkstoff bezahlen müssen. Wird ein teureres Arzneimittel abgegeben, müssen Patientinnen und Patienten die Differenz zum Referenzpreis selbst übernehmen. Wirkstoffgleiche Medikamente sind aber keine identischen und somit auch keine vollends substituierbaren Arzneimittel. Auch die Trägersubstanz des Wirkstoffs kann einen Einfluss auf die Verträglichkeit oder die Reaktion des Körpers auf den Wirkstoff haben. Wirkstoffgleiche Präparate sind medizinisch betrachtet weder gleich, noch gleich verträglich noch gleich einsetzbar. Eine Einführung des Referenzpreissystems hätte zur Folge, dass chronisch kranke Personen bei jedem neuen Präparat in Sprechstunden medikamentös neu «eingestellt» und über mehrere Wochen hinweg medizinisch überwacht werden müssten. Die FMH lehnt diese Massnahme daher ab. Die Therapiefreiheit von Ärztinnen und Ärzten, ihren Patientinnen die für sie wirksamsten, besten und verträglichsten Medikamente zu verschreiben, muss erhalten bleiben. Weiter würde diese Massnahme die Angebotspalette an vergüteten Medikamenten verringern, die Abhängigkeit von wenigen, ausländischen Wirkstofflieferanten erhöhen und den Mangel an nicht verfügbaren Arzneimitteln verschlimmern.

Rechnungskopie über medizinische Leistungen für alle Patientinnen und Patienten
Eine weitere Massnahme im zweiten Teil des Kostendämpfungspakets 1 sieht vor, dass Leistungserbringer neu auf Gesetzesstufe verpflichtet werden sollen, ihren Patientinnen und Patienten in jedem Fall eine Rechnungskopie zuzustellen. Patientinnen und Patienten sollen so ihre Rechnungen überprüfen können und ihr Kostenbewusstsein soll gestärkt werden. Die FMH unterstützt diese Massnahmen vollumfänglich und hat sich seit Jahren dafür ausgesprochen, dass alle Patienten immer eine Rechnungskopie erhalten. Patientinnen und Patienten können selbst am besten wissen, welche medizinischen Leistungen sie wirklich erhalten haben und wieviel Zeit ihre Ärztin, ihr Arzt mit ihnen verbracht hat. Besser als Versicherer, welche bei der Behandlung nicht dabei sind, können Patientinnen und Patienten also die Rechnungen überprüfen und bei Bedarf das Gespräch mit ihrer Ärztin suchen. Vorteilhaft wäre aus Sicht der FMH ebenfalls, wenn die Rechnungen für Patientinnen und Patienten besser lesbar und verständlicher wären. Derzeit enthalten sie vor allem Informationen für Versicherer, welche für Patienten teilweise schwer zu entziffern sind.
 

Herbstsession 2020

Neue Worthülsen (Kostenziele, Kostendeckel etc.) werden u.a. von Herrn BR Berset benutzt, um das Wort Globalbudget nicht mehr verwenden zu müssen. In den neusten Vorschlägen zur Kostensenkung im Gesundheitswesen der Schweiz gibt es anscheinend keine besseren Ideen. Unser Nachbar Deutschland kämpft seit bald 20 Jahren mit dem Globalbudget und möglicherweise wird es bald abgeschafft, weil die medizinische Versorgung der Bevölkerung schlechter ist als vor der Einführung und die Kosten nicht gesenkt werden konnten. Aber wir Schweizer können es besser! Das Globalbudget führte in Deutschland zu folgenden Problemen: Privat und halbprivat Versicherte kommen in Spitälern und Praxen rasch zu medizinischen Leistungen, Allgemein-Versicherte warten in den Praxen stundenlang und in den Spitälern monatelang. Irgendwann im Herbst sind die planwirtschaftlich festgelegten Beträge aufgebraucht und in den Praxen können nur noch Gratisleistungen der Ärzte erbracht werden (was die meisten nicht tun) oder die Patient*Innen bezahlen selber oder die Praxis wird geschlossen bis Ende Jahr (Dies ist kein Witz!) Weitere informationen: Zwangsberatung und Kostendeckel?

Wehren wir uns rechtzeitig gegen ein Globalbudget und verlangen wir andere Lösungen, um Kosten zu sparen. Lesen Sie dazu die Informationen in "Politik+Patient"  Link auf unserer Website auf der Seite "Angebot"

Februar 2020

Aktuell wird über Sparmassnahmen bei den Generika diskutiert, weil sie in der Schweiz doppelt so teuer seien wie im Ausland. Leider wird dabei nicht berücksichtigt, dass die Schweiz ein verschwindend kleiner Markt ist für die Pharmaindustrie (nicht im Prozent- sondern im Promillebereich weltweit) und wir in den letzten Monaten damit kämpfen, dass viele Generika nicht rechtzeitig erhältlich sind, womit bei wichtigen Substanzen dauernde Wechsel auf andere Marken erfolgen müssen und einzelne Substanzen sogar während Monaten nicht erhältlich sind. Dies bedeutet für Apotheken, Spitäler und Ärzte mit Praxisapotheke einen enormen, zeitlichen Mehraufwand und ist speziell für ältere Patienten auch sehr verwirrend und gefährlich. Statt noch mehr auf den Preis zu drücken und die Generikahersteller zu verärgern, sollte zuerst endlich die Verfügbarkeit verbessert werden!


Herbst 2021:

Haben Sie Asthma oder sind Sie herzkrank? Haben Sie ein Kind mit chronischen Krankheiten? Sind Sie über 65 Jahre alt? Arbeiten Sie privat, im Spital oder im Altersheim mit Menschen? Wenn Sie eine der Fragen mit Ja beantworten: Impfen Sie sich jährlich im Herbst gegen Grippe.